Digital Shelf und Instore-Merchandising: Wie Visual Commerce Online und POS verbindet
Elektronische Regaletiketten (ESLs) wurden ursprünglich eingeführt, um Papieretiketten zu ersetzen, Preisänderungen zu automatisieren und den Ladenbetrieb zu optimieren. Da sich der stationäre Einzelhandel jedoch zunehmend in Richtung erlebnisorientierter Umgebungen entwickelt, hat sich die Regalfront zu einem entscheidenden Berührungspunkt für Markenbotschaften und das Kundenerlebnis (UX) gewandelt.
Um die zentrale Merchandising-Strategie direkt mit der Umsetzung im Laden zu verknüpfen, ist eine moderne Cloud-Infrastruktur erforderlich. Durch die Kombination flexibler Layout-Designs mit automatisierter Geschäftslogik können Einzelhandelsbetriebe die vollständige visuelle Kontrolle über die Regalfront erlangen und gleichzeitig eine hohe betriebliche Effizienz aufrechterhalten.
Basierend auf Tests im Laden hat sich gezeigt, dass die Implementierung von Plattformen wie Pricer Avenue™ nachweislich zu einer Umsatzsteigerung von bis zu 5 % geführt, indem sie Standard-Regalflächen in dynamische, interaktive Markenbereiche verwandelt.
Die Rolle von Pricer Plaza
Die Verwaltung eines vernetzten Regalnetzwerks auf Unternehmensebene erfordert eine robuste zentrale Verwaltungsarchitektur. Pricer Plaza fungiert als zugrunde liegende Cloud-Betriebszentrale, verwaltet die ESL-Infrastruktur, zentralisiert die Benutzerverwaltung, überwacht den Systemzustand und koordiniert den Echtzeit-Datenfluss über Tausende von Endpunkten hinweg.
Wenn visuelle Erstellungswerkzeuge und Regel-Engines direkt in Pricer Plaza integriert sind, wandelt sich die Regalfront von einer Hintergrundfunktion zu einer flexiblen Plattform für die Kommunikation im Laden und ein verbessertes Kundenerlebnis.

Flexibilität beim Layout dank Plaza Designer
Statische, fest programmierte Anzeigeformate schränken die Kommunikationsmöglichkeiten von Marken im Verkaufsgang ein. Mit dem Plaza Designer können Merchandising- und Kreativteams dynamische Designelemente per Drag-and-Drop erstellen, ohne dass technische Entwicklungsressourcen erforderlich sind.
Dank des in Plaza Designer integrierten Szenario-Managements können Teams zudem automatisieren, wann und wo diese Designs angezeigt werden.
- Native Mehrfarben-Wiedergabe: Moderne Display-Hardware unterstützt lebendige Mehrfarben- Ausgaben, einschließlich 4- und 6-Farben-Konfigurationen. Der Plaza Designer rendert Layouts direkt im nativen Farbprofil des Etiketts und gewährleistet so die Markenintegrität vor der Veröffentlichung.
- Dynamische Datenanbindung: Layoutelemente wie Preise, Maßeinheiten, Aktionskennzeichnungen und Produktdetails werden direkt mit Live-Datenquellen des Unternehmens verknüpft, um Echtzeit-Genauigkeit zu gewährleisten.
- Floating-Canvas-Designs für mehrere Etiketten: Visuelles Merchandising ist nicht mehr auf einzelne, isolierte Etiketten beschränkt. Erweiterte Layoutfunktionen ermöglichen Floating-Canvas-Designs, bei denen sich ein einziges durchgehendes Bild oder ein Werbebanner über mehrere benachbarte Displays entlang einer Regalstange erstrecken kann.
- Ereignisgesteuerte visuelle Änderungen: Wenn sich Produktdaten im Kernsystem aktualisieren, beispielsweise wenn ein Artikel in einen Aktionszeitraum aufgenommen wird, tauscht das Szenario-Management automatisch die aktive Vorlage im Regal aus.
- Keine Konfiguration auf Filialebene: Etiketten wechseln dynamisch zwischen Standard-, Aktions-, Saison- oder Ausverkaufsdesigns auf Basis zentraler Geschäftsregeln, wodurch manueller Aufwand im Verkaufsgang entfällt.
- Strukturierte Teamführung:Die Arbeitsabläufe von „ “ bleiben sicher und effizient. Kreativteams konzentrieren sich auf die Erstellung von Layouts in „Plaza Designer“, während das Szenario-Management innerhalb von „Plaza Designer“ die Logik steuert, die bestimmt, wann diese Layouts aktiviert werden. Filialteams erledigen routinemäßige Regalaufgaben über „Plaza Mobile“.
Automatisierte Umsetzung
Der Einsatz von „Floating Canvas“-Designs und flexiblen Layouts ist nur dann effektiv, wenn die Umsetzung nahtlos über den gesamten Filialbestand hinweg gesteuert werden kann. Das Szenario-Management löst dies durch regelbasierte Automatisierung, um das richtige visuelle Design dem richtigen Produkt, Standort oder Etikett zuzuordnen.
Der moderne Merchandising-Lebenszyklus
Das Erreichen einer reaktionsschnellen UX im Laden beruht auf einem kontinuierlichen, vierstufigen Betriebsprozess:
- Entwurf: Erstellen Sie standardisierte Layouts oder wiederverwendbare visuelle Komponenten in Plaza Designer.
- Automatisierung: Nutzen Sie das Szenario-Management in Plaza Designer, um Produktattribute und Aktionsstatus mit bestimmten Layouts zu verknüpfen.
- In Betrieb nehmen: Verknüpfen Sie über „Plaza Mobile“ physische Etiketten mit den Produkten im Regal und wenden Sie dabei sofort die richtige zentrale Regel an.
- Iteration: Verfeinern Sie Designs auf der „Floating Canvas“ oder aktualisieren Sie Regeln zentral in Pricer Plaza, wobei Änderungen automatisch auf alle verbundenen Filialen übertragen werden.
Um die Reaktionsfähigkeit des E-Commerce in die physischen Verkaufsregale zu übertragen, muss die zentrale Markenvision mit einem eindrucksvollen Einkaufserlebnis für den Kunden verbunden werden.
Durch die gemeinsame Nutzung der Design- und Szenario-Management-Funktionen von Plaza Designer definieren Einzelhandelsunternehmen die UX im Laden neu und erstellen dynamische visuelle Aktualisierungen über Tausende verbundener Filialen hinweg, sodass jeder Gang ein intuitives, visuell ansprechendes und synchronisiertes Kundenerlebnis bietet.
Möchten Sie mehr über Plaza Designer erfahren oder darüber, wie Sie das digitale Regal transformieren können? Dann wendenSie sichgerne an uns.