Warum Entscheidungen zur Regal-Infrastruktur im Markt der zwei Geschwindigkeiten wichtiger sind denn je
Die Geschichte des Einzelhandels ist voll von kurzfristigen Lösungen, die zu langfristigen Einschränkungen wurden. Lösungen, die zwar ein einzelnes Problem lösten, sich aber nicht weiterentwickeln ließen. Systeme, die Filialen in veraltete Formate zwangen. Investitionen in Filialen, die am ersten Tag modern wirkten, dann aber sofort zu veralten begannen.
Da Einzelhändler in die digitale Transformation investieren, werden Entscheidungen zur Regalinfrastruktur zunehmend strategischer und nicht mehr nur taktischer Natur.
Denn das Regal hat Einfluss auf alles: Preisvertrauen, Werbeaktionen, Produktinformationen, Filialstandards, Arbeitsproduktivität, Markenwahrnehmung und die Innovationsfähigkeit.
Und im heutigen Lebensmittelmarkt mit zwei Geschwindigkeiten ist das umso wichtiger. Einzelhändler stehen vor der Herausforderung, zwei Dinge gleichzeitig zu tun: die Erschwinglichkeit für die Mehrheit zu sichern und gleichzeitig die steigenden Erwartungen an Qualität, Transparenz und Einkaufserlebnis bei wohlhabenden Kunden zu erfüllen. Das erfordert größere Flexibilität.
Aus diesem Grund betrachten Einzelhändler Plattformen wie Pricer Avenue nicht als bloßes ESL- Upgrade, sondern als Teil einer längerfristigen Regalrand-Strategie.
Am Regal trifft Strategie auf Realität
Die Zentrale kann perfekte Preisstrategien, Aktionspläne und Sortimentskonzepte entwerfen, aber der Kunde beurteilt, was tatsächlich im Regal zu sehen ist . Ist der Regalrand unordentlich, uneinheitlich oder veraltet, wird die Strategie irrelevant.
Deshalb geht es bei der Modernisierung der Regalinfrastruktur um die Umsetzung in großem Maßstab – über Tausende von Regalmetern, über Hunderte von Filialen hinweg, jeden Tag – und darum, diese Umsetzung wiederholbar zu machen.
Anwendungsfall – Aufbau eines Regals, das sich an Marktveränderungen anpasst
Die Prioritäten im Einzelhandel ändern sich schnell. In einem Jahr dreht sich alles um Preisinvestitionen, im nächsten um Verfügbarkeit. Dann sind es Nachhaltigkeitsvorschriften, Retail-Media, neue Filialformate oder neue Dynamiken in den Produktkategorien.
Die Regalinfrastruktur sollte so gestaltet sein, dass sie sich diesen Veränderungen flexibel anpasst. Ein Plattformansatz ermöglicht es Einzelhändlern, zunächst einen unmittelbaren Mehrwert zu erzielen, um Klarheit, Konsistenz und Regalstandards zu verbessern, und gleichzeitig Optionen für zukünftige Entwicklungen offen zu halten, sodass sich die Filiale weiterentwickeln kann, ohne ständig neu erfunden werden zu müssen.

Anwendungsfall – Unterstützung verschiedener Einkaufsziele in einem Geschäft
Der „Two-Speed“-Markt erzeugt widersprüchliche Anforderungen im selben physischen Raum. Ein und dieselbe Filiale muss einem preisbewussten Kunden helfen, schnell einen wertorientierten Warenkorb zusammenzustellen, und gleichzeitig einem Premium-Kunden dabei helfen, Produkte zu entdecken, zu vergleichen und selbstbewusst auszuwählen.
Zukunftssichere Regal-Kommunikation unterstützt beide Kaufziele:
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Klare, einheitliche Preis-Hinweise, die Vertrauen schaffen und Kaufhemmnisse abbauen
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Umfassendere Informationen und Storytelling dort, wo Kunden Bestätigung oder Inspiration suchen
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Ein hochwertigerer visueller Standard, der die Wahrnehmung steigert, ohne die Kosten in die Höhe zu treiben
Dies ist besonders wertvoll für Einzelhändler, die vermeiden wollen, in der Mitte festzustecken. Die Regalvorderkante wird so zu einem Mittel, unterschiedliche Ziele zu erreichen, ohne das gesamte Geschäft neu gestalten zu müssen.
Anwendungsfall – Schaffung eines Innovationsrückgrats
Die Regalfront entwickelt sich zunehmend zu einem Ort, an dem Innovationen entstehen können: Retail-Medien, geführtes Einkaufen, umfangreichere Produktinhalte, neue Formen der Warenpräsentation und neue betriebliche Arbeitsabläufe. Einzelhändler, die in die Regalinfrastruktur als Grundlage investieren, können Raum für Innovationen schaffen, ohne den Geschäftsbetrieb zu stören.
Die Regalvorderkante als langfristiger Wettbewerbsvorteil
Man neigt leicht dazu, den Regalrand zu unterschätzen, weil er klein und betrieblich anmutet. Doch er ist einer der wenigen Bereiche im Geschäft, der jeden Tag jede Kategorie und jeden Kunden erreicht. Das macht ihn zu einem sich verstärkenden Vorteil, wenn er gut umgesetzt wird – und zu einem sich verstärkenden Problem, wenn dies nicht der Fall ist.
Die Zukunftssicherung des Regals ist eine Frage der Einzelhandelsstrategie: Es geht darum, Ihre Filialen flexibel, Ihre Umsetzung konsistent und Ihr Kundenerlebnis überzeugend zu gestalten – auch wenn sich die Erwartungen der Käufer ständig ändern.
Wie geht es weiter?„
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